Roadtrip nach Norden 2026

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Fahrer: Tiger Text: Bärchen Bilder: Tiger und Bärchen

Published

06 2026

Im Mai 6745 km in 16 Tagen von Hude mit der Fähre von Kiel nach Göteborg, über den schwedischen lnlandsvägen nach Norden zum Polarkreis, Jokkmokk , Jukkasjärvi, Abisko , Kiruna, Nordkap, Hammerfest, Kirkenes zur bösen Grenze und zurück durch Finnland über Inari, Rovaniemi, in Schweden über Haparanda entlang der Höga Küsten über Motala und Gränna nach Jönköping an Malmö vorbei und in Dänemark an Kopenhagen vorbei nach Rødby.

Reiseverlauf

Die Orte und Kilometerangaben beziehen sich auf die Tankstopps. Die Bilder mit Mausklick vergrößert werden und auch ohne Text hintereinander weg angeschaut werden.

15.5.2026 Packen

Die kleinen Racker sind zu Moni ins Hotel gezogen. Wir packen und planen seit 1 Woche.

16.6.2026 Hude-Kiel 238 km

Abfahrt so gegen 10:45 bei BigBears Kilometerstand 186940. Der übliche Wahnsinn: Stau bei Bremen und Stau vor dem Elbtunnel. Gut, dass wir schon auf der A1 kaffesiert haben. Um 15:00 in Kiel, um 15:30 auf die Stena Germanica nach Göteborg. Gut , dass man die Kabine fest buchen kann, so war sie ganz außen und hinten, fast mit eigenen Balkon und ohne Elektrosmog1, nachdem der Tiger den Router flach gelegt hat und wir aus Kiel raus waren. Fähre fahren ist wie immer doof. Gut, dass wir Tee, Becher und Wasserkocher dabei haben. Der Kahn hat schon bessere Tage gesehen - naja, ist wohl über 50 Jahre alt. Der Duty-Free-Shop hat keine einzelnen Dosenbiere und an der Bar feiern die Schweden brüllend laut. Also nach einem Pfefferminztee ab ins Bett. Ach ja, der Kartoffelsalat vom Tiger war lecker :)

Es geht los! BigBear auf dem Parkplatz am Schwedenkai in Kiel

Es geht los! BigBear auf dem Parkplatz am Schwedenkai in Kiel

Der Stena Germanica …

Der Stena Germanica …

… sieht man die 50 Jahre an

… sieht man die 50 Jahre an

Platz für die normalen

Platz für die normalen

… für die besonderen

… für die besonderen

… und für die Vierbeiner

… und für die Vierbeiner

17.5.2026 Fähre Kiel-Göteborg

Das Schiff war zwar laut, schlafen ging aber ganz gut und nach dem mitgebrachten Müsli waren wir schon vor 9:30 on the Road. Das Entladen ging wirklich schnell.

Bei Landvetter haben wir dann bei Kent und Kerstin Spargel, Wein und Schinken gegen Shrimps und Kaffee getauscht und deren kleine Racker gegrüßt. Die 2+6 leben im Wald recht abgeschieden und bekommen nicht allzu oft Besuch. Um 11:45 geht’s dann richtig los Richtung Mora. Da wir erst um 8:30 in Malung waren, wollten wir dort eigentlich schon campen. Aber Malung war so was von voll mit Mobilfunk und so, dass es dem Bärchen schlecht wurde. Glücklicherweise kam kurze Zeit später ein super Campingplatz. Tiger hat italienisches Wildschwein mit Nudeln gekocht. Das fehlende Bier vom Vorabend wurde heute mit Paddy’s nachgeholt.

Brückenquerung in Göteborg

Brückenquerung in Göteborg

Fahrt durch Göteborg

Fahrt durch Göteborg

Campingplatz in Öje. Vorsaison, noch ist Platz

Campingplatz in Öje. Vorsaison, noch ist Platz

Gleich gibt es Tigerfutter

Gleich gibt es Tigerfutter

18.5.2026 Brunflo 1060 km

Die Nacht war puschelig warm im Schlafsack mit zusätzlicher Isodecke. Es hatte ca. 3 ºC und draußen war es etwas glatt. Dafür gab es einen schönen Sonnenaufgang (ziemlich früh).

Morgens 8:00 in Schweden

Morgens 8:00 in Schweden

Um 8:15 sind wir wieder on the Road, um um 10:00 den Mittagskaffee zu nehmen :) Um 13:45 gibt es eine kurzen Einkaufsstopp in Svenstavik . 17 km vor Östersund machen wird 188000 voll. Wir haben extra früh nach einem Campingplatz Ausschau gehalten. Aber alle Plätze, die in „Stadt-Nähe” sind, werden auch befunkt. Immer ist in Sichtweite ein Hügel mit einem Sendemast- Shit. Um 19:00 sind wir dann bei Vojmans Camping gelandet. Der Platz hat eigentlich noch nicht auf, daher ist nur ein Klo offen. Auch funktioniert die Kartenzahlung noch nicht, für Schweden völlig untypisch. Wir haben aber nur 50 SEK dabei2 und der Platz soll 100 SEK kosten. Wir dürfen dann für die 50 SEK drauf. Als Dank gibt es dann die Tüte Mercis dazu, die wir für solche Fälle dabei haben. Das schon am 2. Tag, hoffentlich brauchen wir nicht noch mehr Verschenkschokolade. Hier im Norden hat es 17°C und riesige Mücken - so ein Quatsch. Der Campingplatz ist noch recht einsam.

Teepause

Teepause

Nach den Dieselpreisen werden wir noch öfters schauen

Nach den Dieselpreisen werden wir noch öfters schauen

Erste Begegnung

Erste Begegnung

Dabei ist Schweden in der ersten Runde rausgeflogen

Dabei ist Schweden in der ersten Runde rausgeflogen

Der noch geschlossene Platz mit einem “Gast” vom letzten Jahr.

Der noch geschlossene Platz mit einem “Gast” vom letzten Jahr.

Tiger macht Rührei

Tiger macht Rührei

PS. Die Zimtschnecken von der Tanke waren schweinesüß. Dafür hat der Tiger eine Ramslösa -Wasserflasche auf der Zapfsäule gefunden.

19.5.2026 Arvidsjaur 1526 km

Auf nach Sorsele, um Big Bear die Location der Mercedes Driving Events zu zeigen. Sieht alles ohne Schnee etwas trostlos aus. Der Kaffee im Riverhotel ist aber gut und es gäbe auch Mercedes-Kekse.

Das morgendliche Chaos …

Das morgendliche Chaos …

hinten wie vorne

hinten wie vorne

BigBear bei den Driving Events

BigBear bei den Driving Events

Mercedes-Kekse vom Winter

Mercedes-Kekse vom Winter

Die Lodge am See

Die Lodge am See

Der See, auf dem im Winter gefahren wird

Der See, auf dem im Winter gefahren wird

Das Paddock, das im Winter mitten auf dem See steht

Das Paddock, das im Winter mitten auf dem See steht

und diverse Hilfsmittel

und diverse Hilfsmittel

Über Arvidsjaur (Live-Foto von der Webcam an der Gemeinde ist Pflicht) - geht es weiter zum Polarkreis.

Der Touri-Shop ist noch geschlossen, obwohl das Wetter mit 19°C schon Sommer spielt. Es geht über die E45 meditativ durch borealen Wald weiter nach Jokkmokk. Der Polarkreis ist also geschafft. Leider gibt es noch kein Eis, wir sind halt ein paar Tage zu früh dran und der Touri-Shop mit Cafeteria hat noch geschlossen. Dafür haben wir auf dem Polarkreis zwei Gabeln gefunden :) Schnell noch die Kirche von Jokkmokk aufgenommen und ganz untypisch recht früh auf zum Campingplatz. Es ist halt sommerlich warm und lädt zum Chillen ein. Am Campingplatz -sorry- Artic-Camp, scheint es so als ob sie noch nie jemanden eingecheckt hätten, es dauert ewig. Dafür ist der Platz sehr sauber. Im Sommer - sprich in ca. einem Monat - wird es hier zugehen wie im Mount Everest Basiscamp. Der Platz hat hunderte Stellplätze und mehrere Hektar. Gut, dass wir jetzt schon hier sind.

Live-Bild von der örtlichen Webcam mit BigBear auf dem Parkplatz

Live-Bild von der örtlichen Webcam mit BigBear auf dem Parkplatz

Der Polarkreis an der E45

Der Polarkreis an der E45

Erklärtafeln, dass sich der Polarkreis über die Jahre evrschiebt.

Erklärtafeln, dass sich der Polarkreis über die Jahre evrschiebt.

Die Kirche von Jokkmokk

Die Kirche von Jokkmokk

Das Artic-Camp in Jokkmokk

Das Artic-Camp in Jokkmokk

…im Mai

…im Mai

20.5.2026 Kiruna 1936km (409 km)

Es regnet schwedische Cats and Dogs und die Regenwurst zieht genau in unsere Fahrtrichtung nach Kiruna. Na immerhin müssen wir kein Zelt abbauen und stehen auch nicht auf den gelben Keilen. So leibt es in BigBear einigermaßen sauber. Wir können also einfach losdüsen.

Fast ein Arthaus-Film: (Kein) Eisessen in Jukkasjärvi. Es gibt Shrimps aus dem Coop. Das Eishotel ist fast abgeschmolzen, trotzdem tummeln sich eine ganze Menge Touris im angrenzenden Holzhotel. Man kann sich den winterlichen Overtourism gut vorstellen.

Der Flughafen in Gällivare…

Der Flughafen in Gällivare…

auf dem gerade nichts los ist

auf dem gerade nichts los ist

Det regnar katt och hund.

Det regnar katt och hund.

Die Reste vom Eishotel und das Sommerhotel in Jukkasjärvi

Die Reste vom Eishotel und das Sommerhotel in Jukkasjärvi

Alles Schummel, das ist gar kein Iglu

Alles Schummel, das ist gar kein Iglu

Elektroinstallation in Eis

Elektroinstallation in Eis

Einkaufen in Jukkasjärvi

Einkaufen in Jukkasjärvi

und Shrimps futtern

und Shrimps futtern

Bei Regen

Bei Regen

… schmilzt das Eishotel

… schmilzt das Eishotel

Weiter geht es nach Kiruna. Das Wetter könnte nicht besser passen. Die Stadt ist eine große Baustelle. Wo das alte Kiruna war, lässt sich nur erahnen. Einzig die Schneise für die verschobene Kirche ist sichtbar.

Die verschobene Kirche in Kiruna

Die verschobene Kirche in Kiruna

Kiruna im Neuaufbau

Kiruna im Neuaufbau

Man beachte auch die Geschwindigkeit ;)

Man beachte auch die Geschwindigkeit ;)

Der Weg führt uns nach Absiko. Das Nest ist völlig überbewertet. Nur, weil dort ein Nationalpark ist muss eine stinknormale Jugendherberge ja nicht wie ein Forschungszentrum für Nachhaltigkeit daher kommen.

Eisreste

Eisreste

Von Absiko geht’s über die Riksgränse nach Norge. Dort ist viel Verkehr und wir lassen Narvik mal besser südlich liegen. Es ist eigentlich noch nicht spät, aber wir suchen trotzdem schon mal einen Campingplatz. Das ist uns dann allerdings bis 19:00 Uhr nicht gelungen, so dass wir uns abseits der 87 in die Büsche schlagen müssen. Drei Campingplätze in direkter Nachbarschaft zu Sendern, einen Platz nur mit Hütten, was aus der Karte nicht ersichtlich war, und zwei geschlossene Plätze, die an der Hauptstraße aber schon ausgewiesen waren, haben wir passiert. Das kostet Zeit und viele Kilometer. Entschädigt werden wir von Tigers rote Soße mit Spiralis. Den Elchen wird nichts übrig gelassen.

Kleiner Kerl am Wegesrand. Gerade noch erwischt.

Kleiner Kerl am Wegesrand. Gerade noch erwischt.

Hier ist definitiv Ende Gelände.

Hier ist definitiv Ende Gelände.

Gezwungenermaßen in der Pampa

Gezwungenermaßen in der Pampa

21.5.2026 Talvik 2672 km

Um 6:30 geht es nach Katzenwäsche los Richtung Alta. Ich wollte ja nicht unken, dass auf dem Parkplatz, auf dem wir Frühstücken wollen, bestimmt 3 Womos stehen. Nein es stehen dort drei französische Womos plus ca. 7 weitere. Naja, Müsli und Tee gibt es trotzdem.

Die Straße entang der Lyngalpen ist wie beim letzten Mal beeindruckend. Nur dass Mitte Mai fast weniger Schnee liegt als 1995 Mitte Juli, stimmt nachdenklich.

Die Lyngalpen

Die Lyngalpen

… bieten ein tolles Panorama

… bieten ein tolles Panorama

In Talvik wird getankt und an der Selbstbedienungswaschanlage für Brummis auch BigBear gepflegt. Nun kann man ihn wieder anfassen ohne schmutzige Finger zu bekommen.

BigBear ist schmutzig!

BigBear ist schmutzig!

Begegnung an der Tanke

Begegnung an der Tanke

Die Tanke mit Brummiwaschanlage

Die Tanke mit Brummiwaschanlage

Ausblick von der Tanke

Ausblick von der Tanke

In Alta suchen wir vergeblich das Zentrum, um eine aktuelle Straßenkarte für Nordnorwegen zu kaufen. In der Touri-Info gibt es nur eine Handelskarte, sprich mit lokaler Werbung, dafür kostet sie 30 NOK. Nun, damit werden wir uns zufrieden geben müssen. Das ausgeschilderte Zentrum ist mehr ein Outlet-Center mit Supermarkt. Entsprechend ist das Publikum. Dafür müssen wir 40 NOK Parkgebühren berappen, die man Dank automatischer Kennzeichenerkennung auch nicht schwänzen kann. 10 NOK davon gehen bestimmt auf die Suche nach dem Bezahlautomat.

Nachdem wir in Alta die Felskritzeleien ausgelassen haben (sind vermutlich seit 1995 keine dazu gekommen, oder doch? ) verlassen wir Alta in der Rushhour. Autofahren ist nicht so das Ding des Norwegers. Das AItacamp ist dann nicht so unser Ding, Wohnwagen und Funk bis zum Anschlag. Ein paar Kilometer weiter gibt es dann einen kleinen, wenn auch teuren Platz, am Fjord. Der Nachbarshund von der Größe eines kleinen Löwen heißt Nelli :)

Ausblick vom kleinen aber feinen Campingplatz

Ausblick vom kleinen aber feinen Campingplatz

ein paar Stunden später

ein paar Stunden später

22.5.2026 Akersund 2773 km

Auf dem Weg …

Auf dem Weg …

nach Hammerfest

nach Hammerfest

Kvalsundbrua

Kvalsundbrua

Auf geht’ s nach Hammerfest. Dort driftet die Richard With auf ihren Liegeplatz. Das macht der Käpt’n nicht zum ersten Mal. Nach ein bisschen Gesuche haben wir den Eisbärclub gefunden. Wie erwartet steht dort ein jünglicher Student der nun herunter leiert, dass Clubmitglieder 10% Rabatt auf alles mit dem Clublogo bekommen..
Wir kaufen dann sicherheitshalber zwei Postkarten, falls wir am Nordkap keine bekommen (sehr Weise, wie sich noch herausstellen wird). Da das Pfingstwochenende naht, ist Einkaufen angesagt. Dummerweise verpassen wir den Supermarkt, den wir uns auf der Fahr nach Hammerfest schon ausgeguckt hatten. Also geht es noch einmal zurück. Da das Wetter super ist, gibt es noch ein Foto von der Plattform die etwas unschlüssig vor der Küste geparkt ist.

Die Bucht bei Hammerfest

Die Bucht bei Hammerfest

Die Plattform steht etwas deplaziert dort rum

Die Plattform steht etwas deplaziert dort rum

Industriestandort Hammerfest

Industriestandort Hammerfest

Die alte Location des Eisbärclubs

Die alte Location des Eisbärclubs

Der wichtigste Mann an Bord der Expeditionen - der Koch

Der wichtigste Mann an Bord der Expeditionen - der Koch

Kunst?

Kunst?

Die Richard With driftet in den Hafen von Hammerfest

Die Richard With driftet in den Hafen von Hammerfest

18 Sekunden später

18 Sekunden später

und nochmal 4 Sekunden später

und nochmal 4 Sekunden später

und nochmal 34 Sekunden später

und nochmal 34 Sekunden später

Nun geht es zum Nordkap. Tolles Wetter, tolle Fahrt. In Honningsvåg sehen wir dann ein weiteres Hurtigrutenschiff, die Finnmarken. Da im Ort kaum Touris flanieren, bedeutet das, dass sie entweder gleich ablegt oder die Touris noch am Nordkap sind. Da sie keine Anstalten macht, abzulegen, lassen wir uns Zeit und gehen Zimtschnecken jagen. Wieder mal sehr Weise.

Die Finnmarken in Honningsvåg. Man beachte die toten Fischköppe, die extra für die Touristen dort zum “Trocknen” hängen.

Die Finnmarken in Honningsvåg. Man beachte die toten Fischköppe, die extra für die Touristen dort zum “Trocknen” hängen.

Weihnachten ist nicht nur in Rovaniemi ein ganzjähriges Thema

Weihnachten ist nicht nur in Rovaniemi ein ganzjähriges Thema

Auf Magerøya kommen uns 7 Busse und eine Handvoll Quads entgegen. Die sind dann schon mal weg :) Am Check-in zum Nordkap erfahren wir, dass man weder auf dem Parkplatz übernachten darf noch sonst irgendwelche Infrastruktur zur Verfügung steht, wenn man nicht für 350 NOK PP ein Ticket für das Nordkapcenter kauft. Also keine Souvenirs, Keine Postkarten, kein Kaffee und kein Eis. Es bleibt für uns bei den 150 NOK Parkgebühren für BigBear und 15 NOK PP für Tiger und Bärchen, letzteres vermutlich für die Klos im Bauwagen wie auf Festivals. Von den Weselern im Postbus namens Marge erfahren wir, dass das Übernachten seit diesem Jahr nicht mehr gestattet ist, weil letztes Jahr ein Italiener seine Karre wohl beim Grillen abgefackelt hat. Die Feuerwehr brauchte recht lange bis zum Nordkap und nun ist dem schwedischen Investor, dem das Nordkap “gehört” die Sache mit dem Übernachten auf dem Parkplatz zu heikel. Mit anderen Worten: man macht keine Angebote mehr für Individualtouristen, die den Nepp nicht mitmachen wollen. Ergo stehen alle Womos irgendwo auf Parkplätzen herum, da das Parkticket am Nordkap nur für 6 Stunden gilt. Am Nordkap hat Anton Freunde gefunden. Nachdem er ein Selfie geschossen hat, fanden andere Frauchen und Herrchen die Idee super und so gibt es nun auch Fotos von Olga der Schildkröte und Tagawa (oder so) einem Leguan (oder so), einem vermutlich japanischen Plüschtier aus den Niederlanden. Das ganze wurde dann vom Tiger noch dokumentiert

Der Eingang zum teuren Vergnügen

Der Eingang zum teuren Vergnügen

Anton am Ziel

Anton am Ziel

71° 10’ 21’’ N

71° 10’ 21’’ N

Das Nordkap-Plateau

Das Nordkap-Plateau

… von der anderen Seite

… von der anderen Seite

Barn av Jorden- Denkmal

Barn av Jorden- Denkmal

BigBear trifft Marge

BigBear trifft Marge

Die Bucht von Skarsvåg

Die Bucht von Skarsvåg

Die Fahrt zurück ist spektakulär und wir stehen nun also auch in der Pampa, da alle verfügbaren Campingplätze unter Funktürmen sind. Schade. Am Straßenrand auf dem Weg nach Gjesvær trinken wir Tee und hören Beethoven bei ca. 9°C - draußen - drinnen tut die Standheizung ihren Dienst :)

Auf dem Weg nach Gjesvær

Auf dem Weg nach Gjesvær

Unser Stellplatz für die Nacht

Unser Stellplatz für die Nacht

Tiger trägt sich uns Bergbuch ein

Tiger trägt sich uns Bergbuch ein

23.5.2026 Honningsvåg 3084 (310km)

Von Gjesvær geht es zurück nach Honningsvåg.

Fast wie Haustiere

Fast wie Haustiere

Auf dem Rückweg nach Honningsvåg

Auf dem Rückweg nach Honningsvåg

In Honningsvåg liegt erst einmal wieder ein Kreuzfahrer namens Seabourn Ovation. Sieht aus wie ein Ami, es sind wohl aber auch Deutschsprachige an Bord. Man muss also beim Lästern Acht geben. Erstmal wird am Hafen gefrühstückt und dann der Souvenir-Shop geentert, um einen Becher und zwei Postkarten zu erstehen. Nach der Erledigung der Pflichten (Postkarten schreiben!) kommt die Kong Harald an. Sie legt leider vorwärts an, so dass es keinen spektakulären Drift gibt. Das Timing scheint so geplant, dass sich am Nordkap die Touristen aus den Bussen gerade mit den Touristen von den Quads ablösen. Weitere Touristen sind dann in Neongelb zur “Was-auch-immer-Bootssafari”. Wir machen uns auf den Weg nach Lakselv. Das Wetter ist ganz ok, aber leider nicht so recht fotogen - ehrlich nordisch eben.

Flughafen von Honningsvåg

Flughafen von Honningsvåg

… und das Rollfeld

… und das Rollfeld

Die Seabourn Ovation

Die Seabourn Ovation

Touris auf dem Weg zur Bootssafari

Touris auf dem Weg zur Bootssafari

Catering am Kreuzfahrtschiff

Catering am Kreuzfahrtschiff

Die Kong Harald kommt

Die Kong Harald kommt

Am Hafen

Am Hafen

Touri-Spielzeug

Touri-Spielzeug

Gen Süden

Gen Süden

Auf dem Weg nach Lakselv

Auf dem Weg nach Lakselv

In Lakselv auf dem Campingplatz neben dem Flugplatz funkt es gewaltig, aber es geht dennoch klar (andere Frequenz?) Kurz nach uns kommen zwei Ösis aus der Nähe von Graz. Sie sind sehr freundlich und es sind schon die zweiten (neben den Postlern) die sagen, dass die Strecke nach Kirkenes toll ist. Wir werden morgen entscheiden ;) Die Ösis sind nach Alta geflogen und nun drei Wochen mit einem Mietwagen mit runtergefahrenen Spikes unterwegs. Sie machen aber einen sehr entspannten Eindruck.

Zwei Freunde auf Tour

Zwei Freunde auf Tour

Gesellschaftskritik auf der Leitplanke

Gesellschaftskritik auf der Leitplanke

Ausblick vom Campingplatz

Ausblick vom Campingplatz

24.5.2026 Ifjord 3375 km

Von Lakselv geht es nach Kirkenes. Es sieht wie das Ende der Welt aus, aber irgendwie freundlich dabei. Wir treffen wieder einen Ösi, dieses mal im Womo. Die Strecke nach Tana Bru ist spooky aber toll. Die Errichtung der Tana Bru muss für die Region eine große Bedeutung gehabt haben. Die heutige Brücke ist von 2020.

Die haben immer Vorfahrt

Die haben immer Vorfahrt

Ifjordfjellet kapell am Fv98

Ifjordfjellet kapell am Fv98

… auf der anderen Seite

… auf der anderen Seite

… und rechts von der Kapelle

… und rechts von der Kapelle

Tanafjordveien

Tanafjordveien

Baumgrenze auf 250m

Baumgrenze auf 250m

Ab nach Kirkenes, …

Ab nach Kirkenes, …

… sind ja nur noch 140km

… sind ja nur noch 140km

Hartnäckige Bäumchen

Hartnäckige Bäumchen

Am südlichen Zipfel des Tanafjords

Am südlichen Zipfel des Tanafjords

Typischer Anblick einer Weggabelung im Samiland

Typischer Anblick einer Weggabelung im Samiland

Ortsschilder sind hier dreisprachig: Norwegisch-Samisch-Kvenisch

Ortsschilder sind hier dreisprachig: Norwegisch-Samisch-Kvenisch

Die Tana Bru

Die Tana Bru

Letzte Chance abzubiegen

Letzte Chance abzubiegen

Das Womo kriegt noch Stress

Das Womo kriegt noch Stress

Wir fahren an die böse Grenze. Der Grenzzaun ist auf norwegischer Seite verglichen mit 2003 vorverlegt und ein riesiges Schild weist darauf hin, dass eine Weiterfahrt nur dann erlaubt ist, wenn man über die Grenze will. Was macht das französische Womo? Fährt weiter und bekommt wohl erstmal mal einen Anschiss. Die sind dann jedenfalls ganz schnell wieder weg. Ist ja auch zu dumm, dass das Schild nur auf norwegisch, englisch und russisch ist. Wir machen Anton-Selfies und Tiger simmst und font ein wenig.

Die böse Grenze

Die böse Grenze

Der Womo-Fahrer kriegt einen Anschiss

Der Womo-Fahrer kriegt einen Anschiss

Die alten Grenzpfähle

Die alten Grenzpfähle

Kirkenes ist megatot (Pfingstsonntag) und herunter gekommen. Einzig ein paar Kinder in Trachten spielen mit einem großen Luftballon auf der Straße. Sie hatten wohl keinen Bock mehr auf die Familienfeier. Zwei Bengel auf Scootern düsen auch noch herum. Dass wir eine halbe Stunde in der Stadt waren, lag daran, dass die Webcam zehn Sekunden zeitversetzt sendet. So haben wir ewig die Stelle gesucht an der wir zu sehen sind. Dabei haben wir dreimal fast den Luftballon erwischt.

Kriegsmütterdenkmal in Kirkenes

Kriegsmütterdenkmal in Kirkenes

Gemeinschaftshaus in Kirkenes. An der Sprache siehtman, dass es mal eine friedlichere Zeit gab

Gemeinschaftshaus in Kirkenes. An der Sprache siehtman, dass es mal eine friedlichere Zeit gab

Wetterfester Spielplatz

Wetterfester Spielplatz

Der Womo-Stellplatz am Hurtigrutenkai hat zwar Strom aber für 300 NOK nicht mal ein Klo. Och nö, da fahren wir lieber ein Stück zurück und beschließen durch Finnland zu fahren. Tiger schaut gerade nach, ob in Finnland wild Campen erlaubt ist, aber kurze Zeit später taucht noch in Norwegen ein prima Campingplatz am Fluss mit prima Infrastruktur auf.

Campingplatz kurz vor der finnischen Grenze

Campingplatz kurz vor der finnischen Grenze

25.5.2026 Grenze zu Finnland 3608 km , Sodankylä 4030 km )

Aufwachen bei 3°C und dann auf die Piste. An der Grenze ist nichts los und dann wird es finnisch: Bäume, Bäume, See, Bäume für ca. 288km. Wir kurven durch die einschlägigen Orte Inari und Ivalo. Der teuerste Dieselpreis liegt bei 2,59 €. Im Supermarkt in lnari kaufen wir die Muminbecher, im Supermarkt in Sodankylö dann endlich mal ein Eis. Hat ja nun schon 9°C. Es ist ziemlich verwirrend im Supermarkt nichts lesen zu können außer den Preisen in Euro. Ein Glas Nutella kostet 5.29€ und es gibt Bier mit 8%. In der Gefriertruhe liegen kleine weiße Plastikflacshen, deren Inhalt Tiger als Rentierblut identifiziert. Die Eisabteilung für Eis auf die Kralle besteht aus drei riesigen Gefriertruhen. Man muss aufpassen nicht aus Versehen Minz- oder Lakritzeis zu erwischen. Größer als die Eisauswahl ist nur die Auswahl an Energy-Drinks.

Norwegisch-Finnische Grenze

Norwegisch-Finnische Grenze

Ist halt Pfingsten

Ist halt Pfingsten

Inari Zentrum

Inari Zentrum

BigBear im finnischen Wald

BigBear im finnischen Wald

Typisch Finnland: Bäume und Seen. Immerhin noch keine Mücken

Typisch Finnland: Bäume und Seen. Immerhin noch keine Mücken

Kirche in Mutamaa durch die Seitenscheibe fotografiert

Kirche in Mutamaa durch die Seitenscheibe fotografiert

Rovaniemi! Das Weihnachtsmanndorf ist tatsächlich ein ganzes Dorf. Das, was man in der Webcam sieht, ist nur die Spitze des Eisbergs. Und das wahrsten Sinne des Wortes. Im Winter gibt es Schneescooterfahren, Rentierfüttern, Schlittenfahren, den Weihnachtsmann besuchen, Post im Weihnachtsmannposttamt aufgeben und ganz viel Essen in mehreren Restaurants. Es gibt mehrere Hotels, unzählige Hütten und hunderte Parkplätze. Es ist mal wieder gut, dass wir jetzt hier sind und nicht im Winter oder zu Mittsommer. Der Polarkreis ist zwar überall kenntlich gemacht, aber eigentlich nur Nebensache. Es gibt hier keine Erklärtafeln wie am Polarkreis in Schweden an der E45. Rovaniemi lassen wir dann “rechts” liegen nach DEM Flash. Es sieht von weitem wie eine weitere Industriestadt aus. Nach Kirkenes nicht gerade das, was wir heute mögen.

Das Weihnachtsmanndorf

Das Weihnachtsmanndorf

Der Polarkreis

Der Polarkreis

Das Postamt

Das Postamt

Die Flotte

Die Flotte

Eines der Hotels. Man beachte, es ist Mai!

Eines der Hotels. Man beachte, es ist Mai!

Der Eingang, wenn man von Süden kommt.

Der Eingang, wenn man von Süden kommt.

Nachdem wir in Tornio den Einkaufstrubel betrachtet haben, ist nach dem Kreisel in Haparanda nun tote Hose. Pfingstmontag ist in Schweden richtig Feiertag während man in Finnland einkaufen kann. Es ist schon wieder Zeit für Camping. In Haparnda gibt es einen Stadtstellplatz. Der hat zwar eine schöne Aussicht ist aber der totale Nepp. Ein verdreckter Servicewagen und Schmuddelwasser für 425 SEK die Nacht. Och nö! Andere Womoisten denken genauso und vertrollen sich auf den Ikea-Parkplatz. Das wollen wir nicht. Die 1:600000-Schwedenkarte weist einen weiteren Stellplatz am Hafen an der E4 Abfahr Nikkila aus. Und siehe da, wunderschön gelegen und mit allem , was wir benötigen. Der Platz beherbergt außerdem das örtliche Hafenbüro und ist daher gut ausgestattet. Tiger macht gerade Futter, daher ist hier mal Schluss für heute.

Camping beim Båtklubben

Camping beim Båtklubben

BigBear am Hafen

BigBear am Hafen

Langsam geht die Sonne auch wieder richtig unter

Langsam geht die Sonne auch wieder richtig unter

26.5.2026 Kalix 4335 km , Bjurholm 4768 km

Weiter geht es Dichtung Süden, obwohl, gefühlt sind wir schon wieder im Süden. Schließlich sind wir schon fast in Luleå :) Dort sieht es aus wie immer, nur dass es am Hafen wo es sonnig und frühlingshaft daher kommt 14 mW/m\(^2\) hat. Ist mir schlecht. Also weiter Richtung Umeå. Kurz entschlossen nehmen wir die Nebenstrecke und kurz darauf kommt im Verkehrsfunk, dass die E4 Richtung Umeå wegen eines Unfalls wohl gesperrt ist (soweit wir es verstehen). Alles richtig gemacht. Die Nebenstrecke ist witzig, aber es ist tricky die Richtung beizubehalten. Schließlich lassen wir Tom arbeiten und schauen mit Kompass und GPS-Tracker ob er es richtig macht. Unterwegs sind merkwürdige “Monumente” im Fluss Vindelälven bei Spöland, nach Wikipedia erleichterten die Buhnen früher das Flößen von Holz. Der Campingplatz am Golfplatz ist verlassen und die Bezahlung nur mit Swish mit schwedischer Personennummer möglich. Also geht es zunächst ein Stück auf der 92 Richtung Dorotea weiter (Upps, da sind wir auf der Hintour durchgefahren).

Kirche in Kalix

Kirche in Kalix

So sieht es öfters aus

So sieht es öfters aus

Schneehagelschauer

Schneehagelschauer

“Monumente” im Fluss Vindälven bei Spöland

“Monumente” im Fluss Vindälven bei Spöland

Während der Fahrt erwischt uns schon ein Hagelschauer , der alles von 13°C auf 2,5°C in Nullkommanix abgekühlt hat, so dass die Frontscheibe von außen beschlägt. Wir finden eine Campingplatz am See Angsjön bei Bjurholm an der 92, der zunächst auch verlassen scheint. Aber es pflanzt jemand Blumen für die Saison, die in einer Woche startet. So sind wir neben einem alten Fischer die einzigen Gäste. Kaum ist BigBear in Position, schüttet es wie aus Eimern. Am Platz knipsen wir dann einen “Elektrospecht”. Zwischendurch haben wir noch eine Meise, zwei Kormorane einen plüschigen Hasen und einen Fuchs gesehen. Vorhin hat es dann so geschüttet, das Tiger das Tigerfood nicht trocken aus der Küche bis zu BigBear bringen konnte. (wegen der Tomatensoße wurde ausnahmsweise nicht vor Ort gekocht). Es hätte sonst Tomaten-Paprika-Bohnen-Suppe mit nassen Spiegeleiern gegeben. Eine halbe Stunde später hat es aber dennoch geschmeckt. Zur Regenfeier des Tages gab es den letzten Rum als Grog. Jetzt um 23:00 ist der Spuk vorbei und Tiger ist noch fotografieren.

Angsjön Camping bei Bjurholman der 92

Angsjön Camping bei Bjurholman der 92

Elektrospecht

Elektrospecht

Der Regen naht

Der Regen naht

Nach dem Regen

Nach dem Regen

etwas später

etwas später

und noch etwas später ist der Spuk vorbei

und noch etwas später ist der Spuk vorbei

27.5.2026 Birsta 5177 km (409 km)

Ich wache auf, 7 Uhr, die Sonne scheint. Prima, dann kann man nach dem Frühstück in Ruhe ein paar Sachen aus der Dachbox holen. Nach dem Duschen fängt es an zu tröpfeln und beim Frühstück schüttet es. Mist. Wir tüddeln also los ohne die Dachbox angefasst zu haben Richtung Ornsköldsvik zum Fjäll-Räven-Store. Nur ist der jetzt woanders als beim letzten Mal und ist mehr oder weniger ein gewöhnlicher Outdoor-Store mit riesigem Angebot. Leider für uns nicht ganz passend, da die Zielgruppen wohl Angler, Holzfäller und “Extrem”-Wanderer in kalten Gefielden sind. Wir erstehen drei Buffs, drei paar Socken und eine kurze Hose für den Tiger. Mittlerweile wechseln sich Schauer und Sonne und wir besuchen den Skuleskogens Nationalpark. Am Eingang-West ist ein Rolli-Weg. Für uns ist es daher sehr bequem, für Rolli-Fahrer ist das Stück Schotterweg mittendrin sicher eine Herausforderung. Immerhin ist der Weg deutlich besser als man nach dem Hinweisschild, das etwas falsch aufgestellt ist, vermuten lässt.

Nationalpark Skuleskogens

Nationalpark Skuleskogens

Upps, barrierefrei geht anders. Nee, der Weg Rollipfad ist woanders

Upps, barrierefrei geht anders. Nee, der Weg Rollipfad ist woanders

Rollipfad im Nationalpark

Rollipfad im Nationalpark

Die Ameisen bevorzugen auch den Kulturpfad

Die Ameisen bevorzugen auch den Kulturpfad

Hübsch, wie der Hasbruch,

Hübsch, wie der Hasbruch,

nur etwas bergiger

nur etwas bergiger

und etwas feuchter

und etwas feuchter

mit mehr Ausblick

mit mehr Ausblick

und mehr Kiefern

und mehr Kiefern

und mit Langbartflechten (vielleicht ist das ja eine)

und mit Langbartflechten (vielleicht ist das ja eine)

Da der Eingang West sehr hoch über dem Meer liegt, fahren wir weiter zum Eingang Süd. Hier gibt es zwar Rolli-Parkplätze aber keinen Rolli-Pfad sondern nur zwei Planken für den mehr oder weniger Steil abfallenden Weg. Upps, barrierfrei geht anders. Da es dem Bärchen dafür zu warm! ist, weil wir ja auch wieder dort hoch müssetn fahren wir weiter. Wir suchen einen Campingplatz and der Höga Kusten und landen auf einem riesigen Platz in Norrfjällsviken direkt an der Ostsee. Im Sommer möchten wir dann eher nicht hier sein, es gibt zig Hütten und hunderte Stellplätze. Alles ist Top organisiert - bis auf vor der Saison, also jetzt. Die Bezahlung geht wieder nur über Swish oder über das Internetportal. Gut, dass wir auch das Macbook dabei haben. Übers Pad funktioniert es nicht. Leider erhalten wir so nicht den Zugangscode zum Wifi. Bärchen kann es verschmerzen ;) Tiger auch :) Mittlerweile ist es 18:00 Uhr und es gibt endlich Tee und Kekse.

Platz in Norrfjällsviken vor der Saison

Platz in Norrfjällsviken vor der Saison

Ausblick aus BigBear. Ostsee eben.

Ausblick aus BigBear. Ostsee eben.

Waren hier Außerirdische am Werk?

Waren hier Außerirdische am Werk?

28.5.2026

Auf nach Sundsvall zum Shoppen. Im lkea eine weitere Ablage für BigBear erstanden, bei Clas Ohlsen ein paar Bags und einen Schirm (nach der Erfahrung mit der “nassen Nudelsosse”). Endlich wissen wir auch, was Willy:s ist, ein ganz normaler Riesensupermarkt. Shoppen war schon wieder schwer anstregend und das Verkehrchaos ist beachtlich. Autofahren ist nicht so das Ding des Schweden. Weiter geht es nach Ilsbo. An der Hütte treffen wir den neuen Besitzer, der gerade das von uns verlegte Laminat entfernt hat, weil das Wasser natürlich drunter geflossen ist und die Bodenbalken weggammeln. Während des Weihnachtssturms 2010 wurde ja das halbe Dach weggerissen und die Hütte Stand wohl lange offen. Wir waren dann ja nicht mehr da, sondern haben Sie an unsere Nachbarn dort verkauft, besser is. Der neue Besitzer hatte sich auch schon gefragt, was mit der Hütte passiert war. Der Versuch in Hölich zu campen scheitert, da alles noch zu ist. Also zurück nach Malnbaden. Wieder mal 60 km ohne Erfolg geschrubbt. Und wieder mal gibt es erst nach 18 Uhr Tee, dafür aber mit Zimtschnecke.

192000

192000

Airport Sundsvall

Airport Sundsvall

Pausenplatz bei Gränsfors

Pausenplatz bei Gränsfors

29.6.2026 Kumla 5767 km (590 km)

Rücksturz zu “Erde” Richtung Helsingborg. Nach Göteborg, um um 17:00 die Fähre zu bekommen, wäre es etwas sportlich. Außerdem ist die Möge auf lange Fähre nicht allzu groß. Zum 12 Uhr Kaffee an einem kleinen See an der 68 kurz hinter Björkviken wird es wieder typisch schwedisch. Kaum steht man, stellt sich ein PKW dicht neben uns und es wird gesurft und telefoniert.

Pausenplatz an der 68 kurz hinter Björkviken

Pausenplatz an der 68 kurz hinter Björkviken

Unfassbar, wir sitzen in BigBear in Vadstena kurz hinter Motala auf einem riesigen Campingplatz (Anmerkung: ich wiederhole mich mit den riesigen Campingplätzen, aber die sind halt schon mehr oder weniger offen) am Vättern und schwitzen. Hier ist heute der Sommer pur. Kinder baden, es werden Grills aufgebaut und wir haben schon Eis gegessen. Der Weg zur Rezeption mit kleinem Laden war weit. Der Campingplatz ist über 1 km lang. Laut Wetterapp gibt es in Hude eine Wetterwarnung mit Starkregen. Eigentlich wollten wir ja doch versuchen, die Fähre nach Göteborg zu bekommen oder alternativ die Nacht durchfahren, um dem deutschen Verkehrschaos zu umgehen, das ist aber bei den aktuellen Temperaturen zu anstrengend. Wir sind noch etwas Arktis-adaptiert. Vielleicht schaffen wir es morgen ja nach Drejby. Mal sehen.

Campingplatz in Vadstena am Vättern. Am linken Bildrand erahnt man, was hier im Sommer los ist

Campingplatz in Vadstena am Vättern. Am linken Bildrand erahnt man, was hier im Sommer los ist

30.6.2026 Hude 6745 km (563 km)

Wir entscheiden, direkt nach Hause zu fahren, da es sich nicht lohnt in Drejby einen Stopp einzulegen, wenn wir spätestens Sonntag zurück fahren wollen um dem besagten Verkehrschaos unter der Woche um Hamburg und Bremen zu entgehen. Daher zockeln wir also heute zurück. In Gränna besorgen wir noch schnell ein paar traditionelle Bonbons für die Nachbarn und Moni. Im Ort läuft morgens um 10:00 ein Dachs über die Straße. Lieder zu schnell für ein Foto. Bei der Kaffeepause etwas später dasselbe Spiel wie schon einmal. Kaum stehen wir auf einem riesigen Parkplatz, alles ist frei und sofort müssen zwei Autos aus Schweden und Dänemark direkt neben uns parken. Natürlich fangen sie sofort an zu surfen.

Morgens in Gränna

Morgens in Gränna

Die Öresundbrücke…

Die Öresundbrücke…

…durch eine schmutzige Frontscheibe

…durch eine schmutzige Frontscheibe

Die Rødbyfähre verspätet sich und um uns herum sind wieder alle am Surfen. Kein Wunder, es gibt hier ein offenes Wifi. Na, dann schaue auch ich mal nach dem Wetter ;)

Impression von der Fähre: sehr stylisch

Impression von der Fähre: sehr stylisch

Impression von der Fähre: Mahlzeit!

Impression von der Fähre: Mahlzeit!

Der Zweck der Reise vieler Dänen

Der Zweck der Reise vieler Dänen

Die Fahrt durch Deutschland ist wie immer Chaos, obwohl es Samstagabend ist. Nach einer möglichen Sperrung des Elbtunnels hatte ich ja noch gefahndet, aber das heute die A1 um 21:00 gesperrt werden soll, stand nirgends. So fällt das Nudelkochen aus, da wir schon einige Zeit im Stau verbracht haben und nicht riskieren wollen, in die Sperrung zu geraten. Gegen 22:00 sind wir dann nach 6745 km wieder daheim. Auch schön.

PS: Der Trip nach Drejby ist noch für Juni vor den Schulferien geplant. Zunächst wird aber an BigBear noch einiges gewerkelt.


  1. das Bärchen ist elektrosensibel↩︎

  2. später finden wir noch einen Hunni wieder↩︎